Unsere inneren Uhren ticken unterschiedlich
War dir das bewusst? Unsere inneren Uhren ticken unterschiedlich. Das erforscht die Chronobiologie. Und ihre Erkenntnisse haben mich zu meinem Roman „Dunkellied“ inspiriert.
Die Chronobiologie teilt uns Menschen in verschiedene Typen ein: Normal-, Früh- und Spättypen. Die Frühtypen nennt man auch „Lerchen“ und die Spättypen „Eulen“.
Deine Gene bestimmen deinen Rhythmus
Deine innere Uhr kannst du nicht trainieren, sie ist genetisch festgelegt. Nur passt sie leider nicht immer zum gesellschaftlich vorgegebenen Rhythmus.
Für Frühtypen, die zeitig wach und zeitig müde sind, können beispielsweise abendliche Partys und lange Kinoabende zur Herausforderung werden.
Für Spättypen, die erst spät wach und spät müde sind, stellen dafür frühe Schul- und Arbeitszeiten eine echte Hürde dar.
Im Buch „Dunkellied“ bestimmt dein Chronotyp dein Schicksal
In meiner Dystopie “Dunkellied” leben Früh- und Normaltypen an der Erdoberfläche und Spättypen in einer unterirdischen Stadt. Was mit gutem Vorsatz begann, wurde zur Unterdrückung.
“Mir war nicht bewusst, wie sehr ich mich nach ihm gesehnt habe. Sayo, der mir auf einmal vorkommt, wie ein Vogel im Käfig. Einer, der weiß, was wir ihm vorenthalten, weil er die Freiheit kosten durfte, bevor ich ihn wieder eingesperrt habe. Ich küsse ihn heftiger.”
Szene aus „Dunkellied“
Goldene leben an der Erdoberfläche, Graue gefangen in einer unterirdischen Stadt: Sayo träumt von einer Karriere als erfolgreicher Musiker, doch das erscheint für ihn als Grauen aussichtslos. Seine Lieder versteckt er bisher in Schubladen und aus einem Job im Musikbusiness wird auch nichts. Spontan lässt er sich auf einen gefährlichen Deal mit einer Rebellengruppe ein: Unter falscher Identität darf er die Sonne sehen, wenn er dafür die allzu engagierte Polizistin Nor im Auge behält. Doch die ist nicht nur schroff und brutal und bald ist sein Interesse für sie größer als für seinen Auftrag nötig.
Was glaubst du, welcher Typ bist du?

